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Bestattungsarten von der Erd- über die Feuer- bis zur Seebestattung

Gerade wenn es um die Trauerfeier und die Wahl der Bestattungsform geht, ist es selbstverständlich, die persönlichen Wünsche des Verstorbenen zu berücksichtigen. Daneben können aber auch die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Hinterbliebenen eine wesentliche Rolle spielen: zum Beispiel, ob sie einen festen Ort des Gedenkens brauchen, wie viel Zeit sie für die liebevolle Grabpflege aufbringen können und wie weit entfernt die Grabstätte von ihrem Wohnort liegt. Wenn letztgenannte Punkte eher problematisch sind, ist zum Beispiel eine Seebestattung die ideale Lösung.

Am Ende Ihres Lebens äußern nicht wenige Menschen den Wunsch nach einer Seebestattung: Dabei wird die Asche des Verstorbenen in einer wasserlöslichen Urne den Weiten des Meeres übergeben. Grund für die Entscheidung kann der Gedanke sein, wieder vollkommen eins mit der Schöpfung zu werden – und Hinterbliebene zugleich von der Verantwortung der Grabpflege freizusprechen. Die Beisetzungszeremonie findet in würdevoller Atmosphäre auf hoher See statt und wird von einer Trauerrede des Kapitäns begleitet. Rituale wie das Hissen der Flagge oder das Blasen der Bootsmannspfeife sollen Respekt gegenüber dem Verstorbenen bekunden. Im Anschluss an die Seebestattung erhalten die Angehörigen eine Seekarte mit den genauen Koordinaten der Beisetzung, sodass in Zukunft beispielsweise auch Gedenkfahrten möglich sind. Weitere Informationen zur Seebestattung erhalten Sie auf den Webseiten unserer Partner.

Erdbestattung: Tradition mit Gestaltungsspielraum

Bei der nach wie vor am häufigsten gewünschten Erdbestattung findet die Beisetzung im Sarg in der Erde statt. Für diese traditionelle Bestattungsform stehen verschiedene Grabarten zur Verfügung: Beim Wahlgrab kann der Platz auf dem Friedhof frei gewählt werden, und bei der Grabbepflanzung haben Sie volle Gestaltungsfreiheit. Auf Wunsch ist auch ein Doppelgrab oder Familiengrab denkbar. Die reguläre Laufzeit kann bei Bedarf verlängert werden. Beim Reihengrab wird dem Verstorbenen der Platz auf dem Friedhof demgegenüber nach Reihe zugewiesen, sodass keine Möglichkeit für ein Doppel- oder Familiengrab besteht. Auch ein Reihengrab kann aber frei gestaltet werden. Die Laufzeit endet in der Regel nach 30 Jahren und kann nicht verlängert werden.

Die Feuerbestattung im Urnenwahlgrab oder Urnenreihengrab

Bei der Feuerbestattung wird die Asche des Verstorbenen in einer Urne auf dem Friedhof beigesetzt. Ähnlich wie bei der Erdbestattung gibt es dabei unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Bestattung in einem Urnenwahlgrab
  • Beisetzung in einem Urnenreihengrab
  • Bestattung in einer Urnenkammer

Letztere stehen auf den meisten Friedhöfen im Kolumbarium oder in einer Urnenwand zur Verfügung und können mit dem Namen des Verstorbenen versehen werden. Auch bei der Trauerfeier im Rahmen der Feuerbestattung bestehen verschiedene Möglichkeiten: Sie kann vor der Einäscherung am Sarg oder später am Grab stattfinden.

Die anonyme Feuerbestattung im Urnenrasengrab

Wer seine Angehörigen nicht mit der manchmal mühevollen und auch kostenintensiven Grabpflege belasten möchte, entscheidet sich womöglich für die anonyme Feuerbestattung im Urnenrasengrab. Sie bietet eine pflegeleichte Alternative, bei der die individuelle Grabgestaltung komplett entfällt. Trotzdem findet der Verstorbene eine würdevolle Ruhestätte unter einer Rasenfläche in friedvoll-natürlicher Umgebung.

Mit der Natur im Einklang: die Baumbestattung

Bei dieser Sonderform der anonymen Feuerbestattung wird die Urne am Fuße eines Baumes in freier Natur beigesetzt. Dieser Schritt symbolisiert die Rückkehr in den Kreislauf des Lebens und schafft eine besondere Atmosphäre des Gedenkens. Die Grabpflege übernimmt die freie Natur. Weitere Informationen können Sie auch hier den Webseiten unserer Partner entnehmen.

Für welche Bestattungsart Sie sich auch entscheiden: Wir von Vogler Bestattungen stehen Ihnen bei allen Fragen erfahren und kompetent zur Seite!